Start Pfadfinden!?

Pfadfinden

E-Mail Drucken PDF
Der BdP - unser Bund

Der Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) ist ein interkonfessioneller Jugendverband, der zusammen mit den konfessionellen Verbänden Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSG) und Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) Mitglied im Deutschen Bundesjugendring und in den Weltorganisationen der Pfadfinderinnen und der Pfadfinder ist. Pfadfinden nach unserem Verständnis fordert den ganzen Menschen. Sportliche, handwerkliche und musische Betätigung, das Leben in der Natur, die Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Umwelt und die Begegnung mit ausländischen Kindern und Jugendlichen gehören dazu. Die Vielfalt der Aktivitäten eröffnet jedem Mitglied die Chance, seine Fähigkeiten und Kenntnisse einzubringen und gleichzeitig von anderen zu lernen und seine Einsichten zu erweitern. Das Zusammenleben in der Gruppe fördert insbesondere soziale Verhaltensweisen, Kooperation, Toleranz, Hilfsbereitschaft, Übernahme von Verantwortung, gemeinsames Entscheiden und Handeln. Mitgliedsbeiträge und Spenden decken einen wesentlichen Teil der für die Bundesarbeit erforderlichen Finanzmittel. Daneben erhält der BdP zweckgebundene Zuwendungen aus öffentlichen Mitteln im Rahmen der Jugendpläne. Im März 1998 wurde zur Förderung innovativer Projekte im BdP die ”Stiftung Pfadfinden” gegründet. Die örtliche Gruppe heißt ”Stamm” und ist nach Altersstufen gegliedert. Basis der Gruppenarbeit sind die ehrenamtlichen Führerinnen und Führer. Sie leiten die wöchentlichen Gruppentreffen und führen mit großem Engagement Fahrten und Lager im In- und Ausland durch. Die Mitglieder sind an den Entscheidungsprozessen beteiligt, ob es um Gruppenaktivitäten oder die Wahl der Stammesführung geht. Ihre Delegierten wählen die Vorstände auf Bundes- und Landesebene und entscheiden über alle wichtigen Angelegenheiten.

unser Aufbau - für Jede/n etwas!

Im Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP e.V.) gibt es für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene jeweils eine eigene Stufe mit eigenem Programm und eigenen Zielen. Hier ein kurzer Überblick. Wer etwas mehr wissen möchte, findet eine ausführlichere Beschreibung auf den folgenden Seiten Die Jüngsten nennen sich Wölflinge und bilden Meuten mit zehn bis 30 Kindern. Die Spielidee liefert, wie man an den Namen erkennen kann, unter anderem das Dschungelbuch von Rudyard Kipling. Spiele, Ausflüge, Zeltlager, Basteln, Verkleiden und noch vieles mehr sind Aktivitäten bei den Meutentreffen. Wölflinge knüpfen Freundschaften, lernen sich in die Gruppe zu integrieren und gestalten diese aktiv mit. Sechs bis acht Pfadfinderinnen und Pfadfinder bilden eine Sippe. Geländespiele, Pfadfindertechniken, Naturkunde und vor allem gemeinsame Fahrten - einfach mit einem Rucksack für ein Wochenende oder länger fortzufahren - sind Erlebnisse von denen noch lange am Lagerfeuer erzählt wird. Dabei lernen die Jugendlichen, wie es ist, für sich und für andere Verantwortung zu übernehmen. Sie gestalten ihre Gruppe und ihre Aktivitäten zunehmend selbst. Ranger und Rover sind die jungen Erwachsenen in unserem Bund. Die Meisten von ihnen haben ein Amt inne, so sind sie zum Beispiel in der Gruppenleitung oder in der Stammesführung aktiv. Sie übernehmen Verantwortung für Jüngere und für Stammesaktionen (ortsansässige Gruppe). Etwa sieben Ranger/Rover bilden eine Runde. Sie planen die Aktivitäten ihrer Runde selbst. Erwachsene Pfadfinderinnen und Pfadfinder wirken beratend, fördernd und als Fachleute für besondere Aufgaben mit. Die ehrenamtlichen Verantwortlichen können sich außerdem zu Freundeskreisen zusammenschließen, die in der Regel einem Stamm oder dem Landesverband angegliedert sind.
 
Das Miteinander im BdP - Pädagogische Grundlagen unserer Arbeit

Wir leben in der Welt von heute. Wir sind eine Bewegung im Geiste von Selbsterziehung und gemeinsamen Werten. Pfadfinden hilft jungen Menschen, sich in der heutigen Welt zu orientieren, und bietet ihnen Freiräume, um sich auszuprobieren und wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Unser Bund basiert auf der freiwilligen Verpflichtung zu gemeinsamen Regeln und Selbstorganisation. Die Regeln der Pfadfinderinnen und Pfadfinder fördern:
  • Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme
  • Aufrichtigkeit und Zuverlässigkeit
  • Achtung vor dem anderen
  • Selbstbeherrschung
  • Courage oder: Mut, Auseinandersetzung und Schwierigkeiten nicht auszuweichen
  • Umweltschutz und Bewusstsein für die Natur Freundschaft
  • Einsatz für Frieden und Gemeinschaft
  • Kritikfähigkeit und Verantwortungsbereitschaft
Demokratie lebt vom Mitmachen. Wir wollen sie als Prinzip stärken, indem wir sie in unserer eigenen Arbeit verwirklichen. Dabei sind wir parteipolitisch unabhängig, betreiben aber politische Bildung und fördern das politische Engagement unserer Mitglieder. Wir verstehen uns als Partner der Eltern unserer jungen Mitglieder, ihrer Schulen und Ausbildungsstätten sowie anderer Verbände und Träger von Jugendeinrichtungen. Die Eltern unterstützen die Gruppenarbeit ihrer Kinder, arbeiten mit den Gruppenleitungen vertrauensvoll zusammen und helfen bei organisatorischen Aufgaben. Die Schule und andere Träger können Kooperationspartner für Projekte, inhaltliche Arbeit und bei der Lösung einzelner Probleme sein.
 
Pfadfinden - Learning by doing

Bei uns Pfadfindern ist "Learning by doing" die wesentliche Methode, die auf den Gründer der Pfadfinder, Lord Baden Powell, zurückgeht. Wichtig für diese Entwicklung sind, neben den regelmäßigen Sippenstunden, die Fahrten und Lager.

schluesselkompetenz

Das Ausbildungssystem im BdP

weraufhoertzulernen
Ein - auf alle Stufen abgestimmtes und aufeinander aufbauendes - Ausbildungssystem garantiert dafür, dass alle Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter im BdP ihre Aufgabe verantwortungsvoll und qualifiziert ausführen können. Unser Ausbildungssystem wird ständig weiterentwickelt und evaluiert. Die Kurse des BdP finden auf verschiedenen Ebenen statt. Die Einstiegskurse werden vom Landesverband angeboten, darauf aufbauend folgen Kurse in der Region sowie auf Bundesebene. Bei uns ist niemand alleine. Unsere Kursteilnehmer/Innen werden im Stamm vorbereitet, je nach Kurs betreut und bekommen nach dem Kurs die Möglichkeit im Stamm neue Ideen und Gelerntes mit einzubringen. Hierzu können wir auch auf die Erfahrung unserer R/R´s zurückgreifen, da sie einige Kurse selbst besucht und geleitet haben. Im Stamm bilden wir unsere Mitglieder z. B. in Form von Erste-Hilfe Kursen, Aufsichtspflicht, Techniken, Elternarbeit, Öffentlichkeitsarbeit etc. selbst weiter aus.
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 22. März 2009 um 13:53 Uhr